Leistungsbeschreibung Sozialpädagogik

Leistungsbeschreibung

Ich bin freiberufliche Psychologin und Anbieterin für Ambulant Betreutes Wohnen. Ich unterstütze Erwachsene, die aufgrund einer psychischen/geistigen Behinderung oder einer Suchterkrankung Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags benötigen. Dies kann Unterstützung in den Bereichen Psyche, Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Familie und individuell auch in anderen Bereichen bedeuten.

Als wesentliche Grundlage meines beruflichen Selbstverständnisses erachte ich die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sowie den Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses mit meinen Klienten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lebensbedingungen.

Hervorzuheben sind meine Kompetenzen der Deutschen, Englischen, Arabischen und Französischen Sprache sowie meine interkulturellen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Mit großer Flexibilität kann ich auf die kulturellen Besonderheiten meiner Klienten eingehen. Sie fühlen sich bei mir besonders gut aufgehoben. Da ich Deutsch, Arabisch, Englisch und Französisch spreche und in verschiedenen Kulturen lange Jahre gelebt habe, kann ich mich nicht nur mit Menschen aus verschiedenen Kulturen verständigen sondern auch nachvollziehbar Ziele vermitteln und diese Kompetenz gewinnbringend in die Kinder und Jugendhilfe einbringen.

Insbesondere habe ich mich auf ambulante Hilfen zur Erziehung (hier vor allem die Erziehungsbeistandschaft, Sozialpädagogische Familienhilfe sowie die intensive sozialpädagogische Einzelfallbetreuung) spezialisiert, zudem biete ich Schulbegleitungen an.

Bei den flexiblen, ambulanten Hilfen handelt es sich um eine Unterstützung, die das soziale Umfeld sowie die lebensweltlichen Begebenheiten in die pädagogische Arbeit einbeziehen und mit verschiedenen anderen Stellen kooperativ (Psychiater, Psychologen, Beratungsstellen, psycho-soziale Dienste, Schulen, etc. ) in einem Netzwerk zusammenarbeiten.

Gesetzliche Grundlagen

  • § 27 SGB VIII (Hilfen nach § 27)
  • § 30 SGB VIII (Erziehungsbeistandschaft)
  • § 31 SGB VIII (Sozialpädagogische Familienhilfe)
  • § 35 SGB VIII (Intensive sozialpädagogische Einzelfallbetreuung)
  • § 35a SGBVIII (Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche)
  • § 41 SGB VIII (Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung)

Zielgruppen

  • Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien mit und ohne migrationsspezifischen Hintergründen, die eine lebensnahe, ambulante Unterstützung benötigen.
  • Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien, die aus Nordafrika oder dem Nahen Osten stammen und die spezifischen Lebenssituationen dieser Zielgruppe aufweisen.

Ziele

  • Potenzialentwicklung / Aktivierung der Potenziale
  • Bestärkung und Aufbau von Erziehungskompetenz
  • Sicherstellung des Schulbesuches durch Bestärkung der Eigenmotivation
  • Heranführung an für die Integration notwendige Instanzen
  • Sicherung des Kindeswohls
  • Durchbrechung eingefahrener Erziehungsmuster
  • Herbeiführung von Entwicklungsmöglichkeiten im schulischen und beruflichen Kontext
  • Sicherung der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Existenz
  • Sicherung des Verbleibs in der Familie
  • Reintegration in den elterlichen Haushalt nach stationärer Unterbringung
  • Vorbereitung und Begleitung einer Fremdunterbringung
  • Verselbstständigung junger Volljähriger

Pädagogische Leistung

  • Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen
  • psychosoziale Diagnostik
  • Bestärkung der psychischen Stabilität
  • Aufbau von sozialer Kompetenz und Bestärkung der Eigenverantwortung
  • Analyse bisheriger Hilfen
  • lebensweltnahe und an den individuellen Möglichkeiten der Klienten orientierte Zielerarbeitung und Zielrealisierung
  • gemeinsame Zielformulierung sowie Erarbeitung und Kontrolle von Aufträgen im Gefährdungsbereich
  • Mitwirkung bei der Fortschreibung des Hilfeplans
  • Kooperation mit Psychiatern, Schulen, Beratungsstellen etc, Schaffung eines sichernden Netzes
  • Verwaltung der Gelder der Klienten
  • Unterstützung in alltäglichen Angelegenheiten (Post- und Behördenangelegenheiten)
  • Bearbeitung von Partnerschaftskonflikten
  • Ausführliche Dokumentation der erbrachten Leistungen

Dauer der Hilfen

Die Dauer der Hilfen (§§27, 30, 31, 35 und 41 SGB VIII)  ist auf maximal zwei Jahre angelegt.  Die Dauer der Hilfe nach §35a SGB VIII ist an den individuellen Bedürfnissen der seelisch behinderten Kinder und Jugendlichen ausgerichtet und kann somit im Einzelfall den Zeitraum von 2 Jahren überschreiten.

Qualitätsstandard

Zur Sicherung der Qualität wird einzelfallbezogene Supervision in Anspruch genommen. In allen relevanten Bereichen findet eine kontinuierliche Weiterentwicklung der pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Standards statt. Regelmäßiger Besuch von Fortbildungen, Schulungen und Seminaren findet kontinuierlich statt.

Senden Sie mir eine Nachricht über das Kontaktformular.
Ich melde mich umgehend bei Ihnen.